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- Geschrieben von Uwe Königsfeld
Cooler Sound ist garantiert
Telgte - Wenn das münsterländische Jugendjazzorchester UniJAZZity nach Telgte kommt, ist es schon fast Tradition, dass das Bürgerhaus voll besetzt ist. Die jungen Jazztalente erfreuen das Publikum immer wieder aufs Neue. Beim diesjährigen Doppelkonzert spielte zudem die Big Band der Musikschule, die unter der Leitung von Dieter Kuhlmann die Veranstaltung eröffnete. Von Tom Piendl

Das Jugendjazzorchester UniJAZZity und die Big Band der Musikschule (kl. Bild) begeisterten am Sonntagabend im Bürgerhaus zahlreiche Zuhörer bei einem Doppelkonzert. Foto: Piendl
Wenn das münsterländische Jugendjazzorchester UniJAZZity nach Telgte kommt, ist es schon fast Tradition, dass das Bürgerhaus voll besetzt ist. Die jungen Jazztalente erfreuen das Publikum immer wieder aufs Neue. Beim diesjährigen Doppelkonzert spielte zudem die Big Band der Musikschule, die unter der Leitung von Dieter Kuhlmann die Veranstaltung eröffnete. Nach „Evil Ways“ von Santana und dem Jazzklassiker „Autumn Leaves“ folgte „Everything“ von Popsänger Michael Bublé, dem Gabi Giebel mit ihrem tollem Gesang in nichts nach stand.
„Nun gehen wir zurück in die gute alte Bigband-Zeit.“, kündigte Bandleiter Kuhlmann das nächste Stück „Flight of the Foo Bird“ an, dem ein Saxofonsolo und einem Klaviersolo von Alexander Prinz Ausdruck verliehen. Zu guter Letzt stand die Komposition „Ulla in Afrika“ an, die wie die vorigen Stücke durch zahlreiche Soli bereichert wurde: Tom Sander bewies an der Posaune sein Können und das Solo der Schlagzeugabteilung mit Grooves am Drumset und rasanten Conga-Rhythmen wurde dem Titel gerecht und brachte einen Hauch von Afrika in den Saal.
Nach der Pause ging es schwungvoll weiter: Das von Christian Kappe geleitete Jazzorchester UniJAZZity begann seinen Auftritt mit „Brother Mister“ und dem bekannten „Come fly with me“ von Frank Sinatra. Nach einem Solo von Jan Arndt am Flügelhorn zu „Land make believe“, blickte das Publikum gebannt auf die Schlagzeuger Jannis Vernier und Tristan Lörs, deren groovige Beats zum Mitwippen einluden. Mit viel Leidenschaft und Spielfreude präsentierten die jugendlichen Talente variantenreichen Jazz aus verschiedenen Stilrichtungen. Wie bereits in der ersten Hälfte war cooler Sound garantiert, lockere Einwürfe der Bläser, viel Dynamik und zahlreiche beeindruckende Soli prägten den charakteristischen Klang der Band.
Auch mehrere Telgter sind Mitglieder des jungen Ensembles: Corinna Dercks, Alicia Tudzynski, Jakob Holtmann, Tom Sander (alle Posaune), Sara Joini (Bariton-Saxofon) und Joshua Lembeck (E-Bass) spielen in der Band mit.
Mit „Up Jumped Spring“ zu dem Reinel Lindemann ein großartiges Solo im Stile des Komponisten Freddy Hubbard hinlegte und Charlie Parkers „My Little Sude Shoes“ neigte sich das Konzert dem Ende entgegen. Letztes Stück war „Lingus“ von der Jazzband Snarky Puppy, dessen komplexer und verschachtelter Aufbau das hohe Spielniveau der Band unterstrich. Nach zwei Zugaben war das Konzert dann endgültig vorbei.
Wir bedanken uns im voraus bei den Westfälischen Nachrichten für die freundliche Überlassung des Online Artikels vom 26.03.2017 im voraus und dem Autor des Artikels TOM PIENDL
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- Geschrieben von Uwe Königsfeld
Valentina Speiser ist krank und das Konzert im Rochus-Hospital am Sonntag, 02. April, fällt leider aus!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Gregor Stewing
Stadt Telgte
Fachbereich „Bildung, Familie, Generationen, Kultur“
Baßfeld 4-6
48291 Telgte
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- Geschrieben von Uwe Königsfeld
Das „Berufe-Bienchen“ fliegt
durch Telgte und Westbevern …!
Am Dienstag, 07. März, bringen der Kinderchor und die Kinder der Sing- und Musizier-AGen (SuM-AGen) um 17:00 Uhr ein buntes musikalisches Programm auf die Bühne des Bürgerhauses.
Mit Vor- und Zwischenspielen abgerundet präsentieren die Kinder der SuM-AGen mit der Gitarre und an der Sopranblockflöte flotte Lieder.
Auf die Aufführung des Mini-Musicals „Das Berufe-Bienchen“ freuen sich die beteiligten Kinder sehr. Auf dem Weg durch Telgte und Westbevern lernt das Bienchen einige interessante Berufe und dazugehörige Kinderlieder kennen. Lisa Buckebrede hat dazu eine spannende Geschichte geschrieben.
Musikschulleiter Gregor Stewing weist darauf hin, dass aus zeitlichen Gründen keine Generalprobe für dieses Konzert möglich ist. Alle Mitwirkenden würden sich über ein zahlreiches Publikum freuen. Der Eintritt ist frei.
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- Geschrieben von Uwe Königsfeld
Ein Kommentar zum unten stehenden Presseartikel
Nach monatelangem Ringen ist jetzt eine Entscheidung für den neuen Kita-Standort gefallen. In den letzten Wochen wurde Fidelio mehrfach um einen Standpunkt bzw. Unterstützung von verschiedenen politischen und nichtpolitischen Interessengruppen gebeten. Wir haben als Vorstand dazu bis zu dem gestrigen Ratsentscheid keine Stellung bezogen. Fakten sind besser als Vermutungen. Fakt ist, dass die Musikschule jetzt erst einmal an der Ems erhalten bleibt. Das freut uns sehr und bedeutet für unsere Arbeit weiterhin gute Voraussetzungen. Wenn die Musikschule ihren Standort halten kann, dann ist auch sicher gestellt, dass die Lehrer und Schüler ihre Arbeit in gewohnter, professioneller Art und Weise weiterhin ausführen können. Schön ist zu beobachten gewesen, wie unsere Demokratie kommunal funktioniert. So soll es sein. Am Ende entscheidet die Faktenlage und die Mehrheit und nicht nur einzelne Interessen zum Wohle der Allgemeinheit. Wir freuen uns, dass die Musikschule aktuell nicht zur Disposition steht. Es gilt zu hoffen, dass das noch lange so bleibt.
Telgte -
Nach monatelangen Diskussionen steht die Entscheidung für einen möglichen Kita-Standort. An der Georg-Muche-Straße soll das Bauleitverfahren eröffnet werden. Der Bauausschuss hatte vor wenigen Wochen noch das Emstor als Standort favorisiert.
Von Björn Meyer
Der Rat der Stadt hat am Dienstagabend die Verwaltung beauftragt am Standort Georg-Muche-Straße und nicht am Emstor ein Bauleitverfahren für die Errichtung einer Kita zu eröffnen. Damit folgte er der Empfehlung des Bau- und Planungsausschusses nicht.
In geheimer Abstimmung stimmten 18 der zu diesem Zeitpunkt anwesenden 31 Ratsmitglieder mit Ja für die Georg-Muche-Straße, bei neun Nein-Stimmen und vier Enthaltungen. Zuvor war bereits ein Antrag der CDU gescheitert. Die Christdemokraten hatten, nachdem in Beratungen der mehrfach unterbrochenen Sitzung offenbar deutlich geworden war, dass es keine Mehrheit für das Emstor geben würde, beantragt, sowohl an der Georg-Muche-Straße als auch am Emstor ein Bauleitverfahren, allerdings bei letzterem Standort nur für eine Drei-Gruppen-Anlage, zu eröffnen. Auch für diesen Vorschlag musste es anhand des Ergebnisses zumindest eine Enthaltung in Reihen der CDU gegeben haben. Die FDP hatte sich, abweichend vom Bauausschuss, in ihrer Stellungnahme gegen eine viergruppige Einrichtung am Emstor positioniert.
Die anwesenden Jugendlichen im vollen Ratssaal quittierten die Abstimmungsentscheidungen mit lautem Applaus. Lange Gesichter gab es dagegen nicht nur bei einigen Christdemokraten, sondern vor allem bei den anwesenden Mitgliedern der Bürgerinitiative, die sich in den vergangenen Monaten vehement gegen den Standort Georg-Muche-Straße ausgesprochen hatten.
Wir danken den Westfälischen Nachrichten(Björn Meyer) zur Verfügungstellung des obrigen Artikels vom 21.02.2017.
